Nachhaltigkeit
für
Generationen
Als Ökoland 1991 gegründet wurde, stand am Anfang eine einfache Überzeugung: Bio-Lebensmittel und Verantwortung gehören zusammen. Seitdem stehen wir als Top-Marke im Naturkostfachhandel für echte Bio-Lebensmittel – mit Öko im Herzen.
Mit der Erstzertifizierung nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften lassen wir unser Nachhaltigkeitsengagement unabhängig prüfen. So übernehmen wir Verantwortung für unseren Planeten, unsere Kund:innen und Partnerbetriebe entlang der Wertschöpfungskette.
Unsere wesentlichen Themen
Nachhaltigkeit ist bei Ökoland kein Kapitel, das wir neu aufschlagen, sondern Teil unserer Geschichte: ein Sortiment zu 100 Prozent aus ökologischer Landwirtschaft, eine Rezeptur-Philosophie, die auf Volldeklaration setzt und wo möglich auf Zusatzstoffe verzichtet. Im ganzen Sortiment kommen wir mit nur 3 statt der 56 zugelassenen Bio-Zusatzstoffe aus. Auf unserer Website gibt es einen Allergenfilter, detaillierte Produktinformationen und wir setzen auf einen fachkompetenten Kundenservice, der alle Anfragen und Anliegen serviceorientiert löst. So können unsere Kund:innen informierte Kaufentscheidungen treffen.
Nichts davon hätten wir allein erreicht. Bio-Lebensmittel von der Qualität, wie wir sie verstehen, entstehen nur in enger, langfristiger Kooperation mit unseren Partnerbetrieben entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die unsere Standards jeden Tag aufs Feld, in den Stall und in die Produktion tragen. Diese Partnerschaften sind kein Geschäftsverhältnis im klassischen Sinn, sondern eine gemeinsame Vereinbarung zur fairen Zusammenarbeit und einen wertschätzenden Umgang mit Menschen, Tieren und unserem Planeten.
Mit unserem Clean-Convenience-Sortiment machen wir es unseren Kund:innen leicht, sich für hochwertige Bio-Qualität zu entscheiden, ohne Kompromisse einzugehen: Wer Ökoland Lebensmittel kauft, wählt eine ökologische Ernährungsweise, die Menschen, Tieren und unseren Planeten gleichermaßen zugutekommt – unkompliziert im Alltag zubereitet und verantwortungsvoll zugleich ist.
Tierwohl Qualität Partnerschaften
Eure Meinung ist uns wichtig! Wenn ihr uns Wünsche, Ideen oder Fragen zur Nachhaltigkeit bei Ökoland habt würden wir uns sehr freuen, wenn ihr sie mit uns teilt. Ihr erreicht unser Nachhaltigkeitsteam: Dr. Leonie Blume und Julius Weber unter: nachhaltigkeit@oekoland.de.
Ökologische Landwirtschaft
Die ökologische Landwirtschaft produziert gesunde Lebensmittel und berücksichtigt dabei die Grenzen von Menschen, Tieren und unseren Planeten.
Boden, Wasser und die Artenvielfalt sind dabei wertvolle Ressourcen, die die Grundlage für einen auskömmlichen Verdienst der Landwirtinnen und Landwirte bilden und darum geschützt und gepflegt werden. Das alles ist grundlegend für eine langfristige Ernährungssicherheit und damit ein wesentlicher Beitrag zu SDG 2. „Kein Hunger“. Synthetische Pestizide und Kunstdünger sind grundsätzlich verboten, ebenso wie gentechnisch veränderte Organismen und der prophylaktische Einsatz von Medikamenten/Antibiotika in der Tierhaltung.
Die Anzahl der Tiere, die auf einem Hof gehalten werden dürfen, richtet sich nach der vorhandenen Fläche, da das Futter zum größten Teil auf dem eigenen Hof produziert werden muss.
Biodiversität
Schutz und Ausbau der Biodiversität ist in der ökologischen Landwirtschaft ein wichtiges Mittel, um auf den Einsatz von Ackergiften verzichten zu können und die Ernte trotzdem vor Unkraut, Schädlingen und Krankheiten zu schützen. Blühstreifen, Hecken und Bäume sind Heimat für zahlreiche Nützlinge und Pflanzen. Abwechslungsreiche und lange Fruchtfolgen (also die Anzahl der nacheinander auf einem Stück Land angebauten Pflanzenarten) sorgen dafür, dass sich Schädlinge und Krankheiten nicht ungehindert ausbreiten. Grünflächen mit ihren Gräsern, Wiesenkräutern und artenreicher Fauna sowie schließlich ein üppiges, vielfältiges Leben unter der Erde sind weitere wichtige Säulen beim Überblick zum Thema Biodiversität in der ökologischen Landwirtschaft. Das leistet einen wichtigen Beitrag zu dem SDG 15. „Leben an Land“.
Vorteile der Kreislaufwirtschaft mit Tierhaltung
Ökoland steht seit 35 Jahren für Genuss, Qualität und bewussten Fleischkonsum. Wir bauen unser Sortiment seit über 25 Jahren zu mehr vegetarische und veganen Produkten aus. Dennoch ist es für uns kein Widerspruch für ökologische Tierhaltung einzustehen. Dies möchten wir euch gerne im Folgenden näher erklären:
Wir setzen uns seit unserer Gründung dafür ein, Fleisch bewusst zu genießen. Wenn Fleisch auf den Teller kommt, dann soll es hochwertig, biologisch und von bester Qualität sein.
Die ökologische Landwirtschaft orientiert sich an den Vorbildern der Natur. Ziel ist es, den Hof so zu bewirtschaften, dass ein geschlossenes Nährstoffsystem entsteht. Tiere spielen in diesem Kreislauf unserer Meinung nach eine wichtige Rolle. Sie sind in der Lage, Gräser und andere Pflanzen, die nicht zur Ernährung von uns Menschen geeignet sind, in hochwertige Lebensmittel umzuwandeln und so ihren Teil zum Einkommen der Landwirt*innen beizutragen.
Damit Pflanzen wie z. B. Weizen, Möhren und Kartoffeln gut wachsen und wir sie für unsere Ernährung nutzen können, benötigen sie verschiedene Nährstoffe in ausreichender Menge aus dem Boden. Der auf Ackerflächen ausgebrachte tierische Dung enthält alle wichtigen Nährstoffe für die Pflanzenernährung und bildet die Grundlage für eine ökologische Kreislauf-Landwirtschaft mit kontinuierlichen Humusaufbau.
Anders als in der konventionellen Landwirtschaftlich üblich, kommt die ökologische Landwirtschaft ohne künstlichen Dünger und Pestizide aus und begrenzt die Tieranzahl. Humusaufbau ist dafür eine zentrale Grundlage und für eine nachhaltige, d. h. enkeltaugliche Bodenfruchtbarkeit und Ernährungssicherheit maßgeblich, da im Humus Nährstoffe und Wasser für die Pflanzen auf dem Acker gespeichert werden. Diese Eigenschaft ist besonders in immer häufiger auftretenden Dürreperioden ein wichtiger Baustein für die Ertragssicherung.
Für ökologisch wirtschaftende Betriebe entsteht ein erheblich größerer Aufwand sowohl auf dem Acker als auch im Stall als für konventionelle Betriebe. Der Lohn dafür ist eine höhere Unabhängigkeit von internationalen Konzernen, da kein künstlicher Dünger und Pestizide zugekauft werden dürfen. Dafür steht für unsere Bio-Landwirt*innen im Fokus, die natürlichen Kreisläufe von Natur (Acker) und Tier bestmöglich in Einklang zu bringen
Der tierische Dung wird den Ackerflächen, von denen er letztlich stammt, zurückgeführt. Die Nutztierhaltung unterstützt so den natürlichen Nährstoffkreislauf und dient dem Erhalt bzw. der Verbesserung der Bodenqualität. Das leistet auch einen Beitrag zu dem SDG 12. „Nachhaltiger Konsum und Produktion“.
Klimaschutz
Bereits im Jahr 2008 wollten wir ein Zeichen setzen und auf das Thema Klimaschutz mit der Kampagne Superwurst aufmerksam machen. Seitdem haben wir den Unternehmensstandort und zwei produktspezifischen Bereiche (Superwurst) nach Stop Climate Change zertifizieren lassen und die unvermeidbaren Emissionen seitdem durchgehend kompensiert.
Seitdem reduzieren wir aktiv den CO2-Ausstoß durch den Bezug von Öko-Strom, die Optimierung der Logistik, individuellen Initiativen mit unseren Verarbeitungspartnern und die freiwillige Förderung von Klimaschutzprojekten.
Hieraus konnten wir wichtige Einsparpotentiale für unser Frischwurstsortiment identifizieren und umsetzen. Unser 2010 bezogenes Bürogebäude wird mit einem hocheffizienten, kleinen Gasblockheizkraftwerk beheizt, mit dem gleichzeitig auch Strom gewonnen wird. Außerdem sorgen Photovoltaikanlagen auf dem Dach für eine zusätzliche Stromerzeugung. Seit 2013 ziert eine solche Anlage auch das Dach unseres Fleischereibetriebes. Dadurch werden dort knapp 40 Prozent des Strombedarfs direkt bezogen und der restliche Verbrauch durch zertifizierten Ökostrom gedeckt. Dieses Engagement unterstützt, gemeinsam mit einem langfristigen Humusaufbau in der ökologischen Landwirtschaft, das „SDG 13. Maßnahmen zum Klimaschutz“.
Seit 2022 bilanzieren wir unsere CO2-Emissionen freiwillig und lassen die Zielerreichung seit 2026 durch unabhängige externe Auditoren im ZNU-Audit (Zentrum für nachhaltigere Unternehmensführung) überprüfen.
Wir durchleuchten kontinuierlich die gesamten Prozesse und streben weitere, deutliche Emissionsminderungen von Klimagasen an.
Partnerbetriebe
Bei Ökoland ist integres Wirtschaften fest in den Betriebsprozessen verankert. Wir setzen auf eine Wertschöpfungskette, die Mensch und Natur respektiert, und pflegen eine Kommunikation mit unseren Partnerbetrieben, die von Zuverlässigkeit und Langfristigkeit geprägt ist. Die Leitlinien für diese Kooperationen haben wir in unserem Ökoland „Verhaltenskodex für Lieferanten“ definiert, der für alle Beteiligten die verbindliche Arbeitsgrundlage bildet. Dieser Verhaltenskodex orientiert sich konsequent an internationalen Standards wie den ILO-Kernarbeitsnormen, und dem UN Global Compact. Neben der Wahrung von Menschen- und Kinderrechten und der Erfüllung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes enthält unser Kodex zudem explizite Anforderungen an den Umweltschutz und die ökologische Tierhaltung.
Mehr zu unseren Partnerschaften finden sie hier: Partnerschaften - Ökoland
Verpackung
Bei der Verpackung gilt es für uns, viele Kriterien in Einklang zu bringen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Materialmengen zu reduzieren und die Recycelbarkeit zu optimieren, ohne dabei die Lebensmittelsicherheit oder eueren Genuss zu gefährden.
So steckt bereits heute ein Großteil unseres Tiefkühlsortiments in recyclingfähigem Karton, wie z.B. unsere Schupfnudel-Pfanne, die wir im 100% recyclingfähigen Karton verpacken.
Unsere Verpackung von Gemüsestäbchen, Kroketten, Rösti und Kartoffeltaschen besteht aus 100% Papierfasern und kommt damit ganz ohne Kunststoffinnenbeschichtung aus, sodass diese ebenfalls im Altpapier entsorgt werden können.
Beide Artikel zeigen beispielhaft, wie sich Öko-Clean-Convenience und Verpackungsverantwortung im Alltag verbinden lassen – ein Ansatz, den wir schrittweise auf weitere Sortimentsbereiche ausweiten.
Auch unsere Konservendosen bieten ökologische Vorteile: Sie sind sehr bruchsicher, durch ihr geringes Eigengewicht energieeffizient beim Transport und lassen sich gut recyceln.
Soziales und gesellschaftliches Engagement
Anlässlich unseres 35-jährigen Bestehens im Jahr 2026 ist es uns ein besonderes Anliegen unsere langjährigen und verlässlichen Partnerschaften zu sozialen und ökologischen Organisationen und Projekte zu zelebrieren und wertschätzend in die Zukunft zu schauen:
Unser gesellschaftliches Engagement reicht weit über unsere eigene Wertschöpfungskette hinaus. Um die Öko-Landwirtschaft zukunftsfähig zu gestalten, fördern wir Bildung/Forschung – u. a. durch ein Deutschlandstipendium an der Uni Hohenheim, Förderung einer praxisnahe Ökoklasse für landwirtschaftliche Azubis in Hannover. Mit einer Initialspende von 20.000€ zur Gründung von Junges Bioland, waren Partner im 1000 Betriebe Projekt und unterstützen die Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Praktischen Naturschutz realisieren wir durch Projekte wie den „Kulturlandplan“, der Landwirt:innen bei Biodiversitätsmaßnahmen unterstützt und der ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer.
Wir pflegen verlässliche Partnerschaften mit Organisationen, die sich für Menschen in Not einsetzen. So unterstützen wir SOS-Kinderdörfer seit 2009, Medica Mondiale und- Ärzte ohne Grenzen (2015) sowie die Deutsche Cleft Kinderhilfe (2021).
Darüber hinaus unterstützen wir Klinikclowns in verschiedenen Städten, Tafeln auf Lokal- und Bundesebene und die Bio-Brotbox Aktion, die Erstklässlern in ganz Deutschland eine ausgewogene Bio-Brotzeit inklusive Box schenkt.
Zudem spenden wir an die Tafeln e.V., um bedürftige Menschen Zugang zu guten Lebensmitteln zu ermöglichen. Zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung arbeiten wir mit dem Lüneburger Hilfsprojekt und To Good To Go zusammen, um Menschen mit geringem Budget Zugang zu ökologischen Lebensmitteln zu ermöglichen. Damit leisten wir einen Beitrag zu SDG 3 „Gesundheit und Wohlergehen“ und SDG 10 „Weniger Ungleichheit“.
Wir nutzen unsere Stimme im öffentlichen Raum aktiv für fachliche Aufklärung und einen zukunftsgerichteten Diskurs. An branchenpolitischen Diskussionen nehmen wir mit klarer Haltung teil: sei es im direkten, offenen Dialog mit unserer Kundschaft, durch fundierte und konstruktive Beiträge in Fachmedien oder durch intensives Verbandsengagement, etwa durch die ehrenamtliche Vorstandstätigkeit von Dr. Leonie Blume (Prokuristin) in der AÖL.
Im Bereich des strukturellen und politischen Wandels unterstützen wir gezielt Akteure, die sich für eine Zukunftsfähige Landwirtschaft einsetzen. Dazu zählen die Zukunftsstiftung Landwirtschaft, die „Wir haben es satt!“ Demonstrationen vor der Grünen Woche sowie das ‚Bündnis für eine Enkeltaugliche Landwirtschaft‘, bei dem wir Gründungsmitglied sind.
Darüber hinaus bringen wir uns über unsere Mitgliedschaft bei AÖL, BNN, BNW und Bioland kontinuierlich in wichtige Branchennetzwerke ein. Um Wandel auch auf finanzwirtschaftlicher Ebene voranzubringen, unterstützen wir Urgewald e.V., eine Organisation umweltschädliche Geldströme in der Finanzindustrie aufdeckt und so gezielt Investoren in die Pflicht nimmt, um Umweltschädlichen Projekten aktiv die Finanzierung abzudrehen.
Und weil wirtschaftlicher Erfolg für uns immer auch gesellschaftliche Verantwortung bedeutet, sind seit 2015 mehr als 500.000 Euro in soziale und ökologische Projekte und Organisationen gespendet worden.
Erfahrt mehr über unser Engagement
Unsere Ziele für eine nachhaltige Ernährung
Das Vertrauen unserer Kund:innen ist für uns das höchste Gut. Deshalb setzen wir in unserem gesamten Sortiment konsequent auf Transparenz und echte Produkte mit natürlichem Geschmack. Für informierte Kaufentscheidungen sorgen wir mit Volldeklaration bei allen unseren Produkten. Von 56 zugelassenen Zusatzstoffen verwenden wir lediglich drei. Auf Nitritpökelsalz, Hefen, Aromen und Geschmacksverstärker verzichten wir vollständig.
Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg ist die Zertifizierung nach ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften, die wir 2026 erstmalig erfolgreich absolviert haben. Sie bündelt das über Jahrzehnte aufgebaute ganzheitliche Konzept von Ökoland in einem extern geprüften Rahmen und stellt sicher, dass unsere Nachhaltigkeitsleistungen in allen Prozessen implementiert sind. Dies wird von unabhängigen Dritten überprüft und wir sind angehalten uns kontinuierlich neue Ziele zu setzen.
Unser Anliegen ist damit für Kund:innen eine Brücke zu schlagen zwischen den erbrachten Nachhaltigkeitsleistungen der letzten 35 Jahre, der Gegenwart und unserer zukünftigen Ziele. Um unseren Kund:innen die Transparenz und Nachvollziehbarkeit zur Verfügung zu stellen, die sie für informierte Kaufentscheidungen brauchen.
Den bisherigen Weg gehen wir mit unseren Kund:innen und Partnerbetrieben konsequent weiter und arbeiten kontinuierlich daran die Säulen der Nachhaltigkeit: Umwelt, Wirtschaft und Soziales ganzheitlich in unsere Prozesse und Partnerschaften zu integrieren. Zu jeder Säule der Nachhaltigkeit möchten wir an dieser Stelle ein Handlungsfeld und ein dazugehöriges Ziel und Maßnahmen näher erläutern.
Umwelt
Wir übernehmen Verantwortung.
Handlungsfeld Klimaschutz: Eines unserer wesentlichen Handlungsfelder ist der Klimaschutz. Die Emissionen, die während der Herstellung unserer tierischen Produkte entstehen, sind für uns einer der größten Hebel in diesem Handlungsfeld. Wir sind fest von dem Mehrwert überzeugt, den die ökologische Tierhaltung für die Kreislauflandwirtschaft hat. Tierischer Dung versorgt das Ackerland mit wichtigen Nährstoffen, sodass Kulturen wie Kartoffeln auch ohne Kunstdünger gedeihen. Gleichzeitig fördert er den Humusaufbau und trägt dadurch maßgeblich zur Ernährungs- und Ertragssicherheit bei. Zudem sorgt die ökologische Tierhaltung für ein auskömmliches Einkommen bei unseren Partnerbetrieben. Deshalb stehen wir für einen bewussten und reduzierten Fleischkonsum. Wenn Fleisch konsumiert wird, dann aus ökologischer Landwirtschaft.
In unserem Sortiment setzen wir langfristig auf einen höheren Anteil vegetarischer und veganer Lebensmittel. Das senkt die durchschnittlichen CO2e-Emissionen unseres Sortiments.
Ziel: Um das zu erreichen setzen wir uns ein klares Ziel: Bis 2035 steigern wir den Anteil vegetarischer und veganer Produkte an unserem Gesamtabsatz (in kg) von 46,5 % (2025) auf mindestens 51 %.
Maßnahmen: Um dieses Ziel zu erreichen, fördern wir gezielt den Absatz vegetarischer und veganer Produkte. Unsere Produktentwicklung priorisiert vegetarische und vegane Sortimente, die durch kurze Zutatenlisten, Genuss und unkomplizierte Zubereitung überzeugen. So machen wir es unseren Kund:innen leicht vegetarische und vegane Gerichte in ihrem Alltag zu integrieren, dadurch können wir gemeinsam die Gesamtemissionen unseres Sortiments reduzieren.
Wirtschaft
Wir stellen echte Lebensmittel mit natürlichen Zutaten her.
Handlungsfeld Bewusste Ernährung: Wir ermöglichen es unseren Kund:innen mit unseren Produkten informierte und bewusste Kaufentscheidungen zu treffen. Dazu setzen wir auf die Volldeklaration aller Zutaten, verwenden 100% ökologische Inhaltsstoffe und so wenig Zusatzstoffe wie möglich.
Aktuell setzen wir lediglich 3 der 56 gemäß EU-Öko-Verordnung zugelassenen Zusatzstoffe ein.
Ziel: Um unseren Kund:innen auch in Zukunft, die hochwertige Ökoland Qualität und informierte Kaufentscheidungen zu garantieren, setzen wir uns dieses Ziel bis 2030:
Um den Weg konsequent weiterzugehen, begrenzen wir den Einsatz von Zusatzstoffen auch in der Zukunft. In unserem gesamten Sortiment verwenden wir bis 2030 nie mehr als 10% der 56 zugelassenen Zusatzstoffe (gemäß EU-Öko-Verordnung). Das heißt, wir begrenzen die Verwendung auf nicht mehr als 5 Zusatzstoffe bis 2030, auch bei einem wachsenden Ökoland Sortiment.
Maßnahmen: Um dieses Ziel zu erreichen wird in der Ökoland Produktentwicklung sehr viel Zeit und Know-how für die Feinabstimmung von ausgeklügelten Rezepturen, die möglichst wenig Zusatzstoffe enthalten, aufgewendet. Bei Bedarf werden kostenaufwendigere Herstellungsverfahren eingesetzt. Durch Verkostungen wird der Genuss und die hohe Qualität des Ökoland Sortiments immer an erster Stelle gestellt und kontinuierlich kontrolliert. Wir planen unser Sortiment auszubauen und setzen das Ökoland-Qualitätsgebot ohne Kompromisse um, auch bei einem wachsenden Sortiment.
Soziales
Unser Erfolg ist eine Teamleistung.
Handlungsfeld Team: Bei uns machen Menschen den Unterschied, deshalb investieren wir kontinuierlich in eine Teamdynamik, in der sich alle Mitarbeitenden wohlfühlen und jede:r einen wichtigen Beitrag zu unseren Zielen leisten kann.
Um die Mitarbeitendenzufriedenheit zu messen und konkrete Verbesserungsmaßnahmen ableiten zu können, führen wir ab 2026 eine jährliche Befragung zur Mitarbeitendenzufriedenheit durch.
Ziel: Deshalb haben wir uns folgendes Ziel gesetzt: Wir steigern die Mitarbeitendenzufriedenheit von sehr guten 3,9 Punkten im Ausgangsjahr 2026 auf 4,25 Punkte im Jahr 2027 und ambitionierte 4,5 Punkte im Jahr 2028.
Maßnahmen: Um dieses Ziel zu erreichen, leben wir ein wohlwollendes Miteinander im Team und fördern den Austausch durch transparente Kommunikation und regelmäßige Teambuilding-Workshops. Wir setzen auf regelmäßige Mitarbeitendengespräche, individuelle Schulungen und eine offene Feedbackkultur über alle Hierarchieebenen hinweg. So schaffen wir für jeden Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld, das zu den persönlichen Fähigkeiten und der jeweiligen Lebenssituation passt.
