Nachhaltigkeit
für
Generationen
Seit der Gründung von Ökoland steht die ganzheitliche Nachhaltigkeit im Zentrum unseres Handelns. Gemeinsam mit unseren Partnerbetrieben blicken wir stolz auf eine bewegte Geschichte und das Erreichte zurück: Von unserer Pionierarbeit für faire Preise in der ökologischen Landwirtschaft über die erste CO2-kompensierte Bratwurst bis hin zu unserem heutigen vielfältigen Sortiment, indem hochwertige vegane, vegetarische und tierische Produkte vereint sind.
Unsere wesentlichen Themen
Seit 1991 ist es unsere Mission, euch leckere Lebensmittel aus ökologisch gewonnenen Rohstoffen anzubieten. Es hat uns daher kaum überrascht, dass unsere erste großangelegte Befragung von euch (unseren Kund*innen), Handel, Mitarbeitenden und Landwirt*innen ein klares Bild ergab: Wir sind uns einig, dass der Schutz von Klima und Biodiversität und ein partnerschaftliches Verhältnis mit unseren Lieferanten und Landwirt*innen wesentliche Themen für uns sind. Ebenso liegen uns die Kreislauflandwirtschaft mit Tierhaltung sowie eine sichere und nachhaltige Verpackung unserer Lebensmittel am Herzen.
Neben diesen Themen wurden auch Tierwohl und Qualität als wesentlich eingeschätzt, die wie die Partnerschaften mit unseren Landwirt*innen auch, eine eigene Seite haben.
Tierwohl, Qualität und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Landwirtinnen sind aus unserer gemeinsamen Sicht ebenfalls wesentlich für uns. Diesen Themen haben wir jeweils einen eigenen Bereich gewidmet. Erfahre mehr über unseren Weg:
Tierwohl Qualität Partnerschaften
Eure Meinung ist uns wichtig! Wenn ihr uns Wünsche, Ideen oder Fragen zur Nachhaltigkeit bei Ökoland habt würden wir uns sehr freuen, wenn ihr sie mit uns teilt. Ihr erreicht unser Nachhaltigkeitsteam: Dr. Leonie Blume und Julius Weber unter: nachhaltigkeit@oekoland.de.
Ökologische Landwirtschaft
Die ökologische Landwirtschaft produziert gesunde Lebensmittel und berücksichtigt dabei die Grenzen von Mensch, Tier und Natur. Boden, Wasser und die Artenvielfalt sind dabei wertvolle Ressourcen, die die Grundlage für einen auskömmlichen Verdienst der Landwirtinnen und Landwirte bilden und darum geschützt und gepflegt werden. Das alles ist grundlegend für eine langfristige Ernährungssicherheit und damit ein wesentlicher Beitrag zu SDG 2. „Kein Hunger“. Synthetische Pestizide und Kunstdünger sind tabu ebenso wie gentechnisch veränderte Organismen und der prophylaktische Einsatz von Medikamenten/Antibiotika in der Tierhaltung. Die Anzahl der Tiere, die auf einem Hof gehalten werden dürfen, richtet sich nach der vorhandenen Fläche, da das Futter zum größten Teil auf dem eigenen Hof produziert werden muss.
Biodiversität
Schutz und Ausbau der Biodiversität ist in der ökologischen Landwirtschaft ein wichtiges Mittel, um auf den Einsatz von Ackergiften verzichten zu können und die Ernte trotzdem vor Unkraut, Schädlingen und Krankheiten zu schützen. Blühstreifen, Hecken und Bäume sind Heimat für zahlreiche Nützlinge und Pflanzen. Abwechslungsreiche und lange Fruchtfolgen (also die Anzahl der nacheinander auf einem Stück Land angebauten Pflanzenarten) sorgen dafür, dass sich Schädlinge und Krankheiten nicht ungehindert ausbreiten. Grünflächen mit ihren Gräsern, Wiesenkräutern und artenreicher Fauna sowie schließlich ein üppiges, vielfältiges Leben unter der Erde sind weitere wichtige Säulen beim Überblick zum Thema Biodiversität in der ökologischen Landwirtschaft. Das leistet einen wichtigen Beitrag zu dem SDG 15. „Leben an Land“.
Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft
Die ökologische Landwirtschaft orientiert sich an den Vorbildern der Natur. Ziel ist es, den Hof so zu bewirtschaften, dass ein geschlossenes Nährstoffsystem entsteht. Tiere spielen in diesem Kreislauf unserer Meinung nach eine wichtige Rolle. Sie sind in der Lage, Gräser und andere Pflanzen, die nicht zur Ernährung der Menschen geeignet sind, in hochwertige Lebensmittel umzuwandeln und so ihren Teil zum Einkommen der Landwirt*innen beizutragen. Der tierische Dung wird den Ackerflächen, von denen er letztlich stammt, zurückgeführt. Die Nutztierhaltung beschleunigt so den natürlichen Nährstoffkreislauf und dient dem Erhalt bzw. der Verbesserung der Bodenqualität. Das leistet auch einen Beitrag zu dem SDG 12. „Nachhaltiger Konsum und Produktion“.
Klimaschutz
Ökoland produziert als Biopionier seit 1991 ökologische Lebensmittel. Im Jahr 2007 haben wir bewusst den Weg zu mehr Klimaschutz eingeschlagen. Seitdem reduzieren wir aktiv den CO2-Ausstoß durch den Bezug von Öko-Strom, die Optimierung der Logistik, individuellen Initiativen mit unseren Verarbeitungspartnern und die freiwillige Förderung von Klimaschutzprojekten. Mit der Kampagne „Superwurst rettet die Welt“, haben wir schon vor 15 Jahren unsere zwei bestverkauften Bratwurstprodukte durch Kompensation klimaneutral gestellt. Hieraus konnten wir wichtige Einsparpotentiale für unser Frischwurstsortiment identifizieren und umsetzen. Unser 2010 neu bezogenes Bürogebäude wird mit einem hocheffizienten, kleinen Gasblockheizkraftwerk beheizt, mit dem gleichzeitig auch Strom gewonnen wird. Außerdem sorgen Sonnenkollektoren auf dem Dach für eine zusätzliche Stromerzeugung. Seit 2013 ziert eine solche Anlage auch das Dach unseres Fleischereibetriebes. Dadurch werden dort knapp 40 Prozent des Strombedarfs direkt bezogen und der restliche Verbrauch durch zertifizierten Ökostrom gedeckt. Dieses Engagement unterstützt, gemeinsam mit einem langfristigen Humusaufbau in der ökologischen Landwirtschaft, das „SDG 13. Maßnahmen zum Klimaschutz“.
Wir durchleuchten kontinuierlich die gesamten Prozesse und streben weitere, deutliche Emissionsminderungen von Klimagasen an.
Lieferbeziehungen
Bei Ökoland ist integres Wirtschaften fest in den Betriebsprozessen verankert. Wir setzen auf eine Wertschöpfungskette, die Mensch und Natur respektiert, und pflegen eine Kommunikation mit unseren Partnern, die von Zuverlässigkeit geprägt ist. Die Leitplanken für diese Kooperationen haben wir in unserem Ökoland „Verhaltenskodex für Lieferanten“ definiert, der für alle Beteiligten die verbindliche Arbeitsgrundlage bildet. Dieser Verhaltenskodex orientiert sich konsequent an internationalen Standards wie den ILO-Kernarbeitsnormen, und dem UN Global Compact. Neben der Wahrung von Menschen- und Kinderrechten und der Erfüllung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes enthält unser Kodex zudem explizite Anforderungen an den Umweltschutz und die ökologische Tierhaltung.
Mehr zu unseren Partnerschaften finden sie hier: Partnerschaften - Ökoland
Verpackung
Bei der nachhaltigen Verpackung gilt es für uns, viele Kriterien in Einklang zu bringen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Materialmengen zu reduzieren und die Recycelbarkeit zu optimieren, ohne dabei die Lebensmittelsicherheit oder eueren Genuss zu gefährden.
Einige Beispiele für unsere Bisherigen Bemühungen:
Die Faltschachtel aus Papier unseres Knusper-Kartoffel-Sortiments kommen ohne Kunststoffbeschichtung aus und bestehen zu 100 % aus Papier, was perfekt für das Recycling im Altpapier ist.
Für unser Premium-Schinken-Sortiment setzen wir auf Monomaterial-PP. Diese Verpackungen sind ideal für ein hochwertiges Recycling geeignet, da das Material ohne Qualitätsverlust im Kreislauf gehalten werden kann.
Auch unsere Suppendosen bieten ökologische Vorteile: Sie sind sehr bruchsicher, durch ihr geringes Eigengewicht energieeffizient beim Transport und lassen sich hervorragend recyceln.
Unsere Ziele für eine nachhaltige Ernährung
Von Anfang an ist es unsere Mission ökologische Lebensmittel anzubieten, die unsere Kund:innen mühelos Genuss im Alltag ermöglichen, während sie gleichzeitig einen Beitrag zur ökologischen Ernährungswende leisten. Es ist fester Bestandteil der Mission, unseren Kunden: innen eine informierte Kaufentscheidungen anzubieten, um sich bewusst zu ernähren. Dafür setzen wir bei unseren Lebensmitteln auf die Volldeklaration aller Zutaten und verzichten, wo immer möglich, auf die Verwendung von Zusatzstoffen.
Diesen Weg gehen wir mit unseren Kund:innen und Partnerbetrieben konsequent weiter und arbeiten kontinuierlich daran die Säulen der Nachhaltigkeit: Umwelt, Wirtschaft und Soziales ganzheitlich in unsere Prozesse und Partnerschaften zu integrieren. Zu jeder Säule der Nachhaltigkeit möchten wir an dieser Stelle ein Handlungsfeld und ein dazugehöriges Ziel und Maßnahmen näher erläutern.
Umwelt
Wir übernehmen Verantwortung.
Handlungsfeld Klimaschutz: Eines unserer wesentlichen Handlungsfelder ist der Klimaschutz. Die Emissionen, die während der Herstellung unserer tierischen Produkte entstehen, sind für uns einer der größten Hebel in diesem Handlungsfeld. Wir sind fest von dem Mehrwert überzeugt, den die ökologische Tierhaltung für die Kreislauflandwirtschaft hat. Tierischer Dung versorgt das Ackerland mit wichtigen Nährstoffen, sodass Kulturen wie Kartoffeln auch ohne Kunstdünger gedeihen. Gleichzeitig fördert er den Humusaufbau und trägt dadurch maßgeblich zur Ernährungs- und Ertragssicherheit bei. Zudem sorgt die ökologische Tierhaltung für ein auskömmliches Einkommen bei unseren Partnerbetrieben. Deshalb stehen wir für einen bewussten und reduzierten Fleischkonsum. Wenn Fleisch konsumiert wird, dann aus ökologischer Landwirtschaft.
In unserem Sortiment setzen wir langfristig auf einen höheren Anteil vegetarischer und veganer Lebensmittel. Das senkt die durchschnittlichen CO2e-Emissionen unseres Sortiments.
Ziel: Um das zu erreichen setzen wir uns ein klares Ziel: Bis 2035 steigern wir den Anteil vegetarischer und veganer Produkte an unserem Gesamtabsatz (in kg) von 46,5 % (2025) auf mindestens 51 %.
Maßnahmen: Um dieses Ziel zu erreichen, fördern wir gezielt den Absatz vegetarischer und veganer Produkte. Unsere Produktentwicklung priorisiert vegetarische und vegane Sortimente, die durch kurze Zutatenlisten, Genuss und unkomplizierte Zubereitung überzeugen. So machen wir es unseren Kund:innen leicht vegetarische und vegane Gerichte in ihrem Alltag zu integrieren, dadurch können wir gemeinsam die Gesamtemissionen unseres Sortiments reduzieren.
Wirtschaft
Wir stellen echte Lebensmittel mit natürlichen Zutaten her.
Handlungsfeld Bewusste Ernährung: Wir ermöglichen es unseren Kund:innen mit unseren Produkten informierte und bewusste Kaufentscheidungen zu treffen. Dazu setzen wir auf die Volldeklaration aller Zutaten, verwenden 100% ökologische Inhaltsstoffe und so wenig Zusatzstoffe wie möglich.
Aktuell setzen wir lediglich 3 der 56 gemäß EU-Öko-Verordnung zugelassenen Zusatzstoffe ein.
Ziel: Um unseren Kund:innen auch in Zukunft, die hochwertige Ökoland Qualität und informierte Kaufentscheidungen zu garantieren, setzen wir uns dieses Ziel bis 2030:
Um den Weg konsequent weiterzugehen, begrenzen wir den Einsatz von Zusatzstoffen auch in der Zukunft. In unserem gesamten Sortiment verwenden wir bis 2030 nie mehr als 10% der 56 zugelassenen Zusatzstoffe (gemäß EU-Öko-Verordnung). Das heißt, wir begrenzen die Verwendung auf nicht mehr als 5 Zusatzstoffe bis 2030, auch bei einem wachsenden Ökoland Sortiment.
Maßnahmen: Um dieses Ziel zu erreichen wird in der Ökoland Produktentwicklung sehr viel Zeit und Know-how für die Feinabstimmung von ausgeklügelten Rezepturen, die möglichst wenig Zusatzstoffe enthalten, aufgewendet. Bei Bedarf werden kostenaufwendigere Herstellungsverfahren eingesetzt. Durch Verkostungen wird der Genuss und die hohe Qualität des Ökoland Sortiments immer an erster Stelle gestellt und kontinuierlich kontrolliert. Wir planen unser Sortiment auszubauen und setzen das Ökoland-Qualitätsgebot ohne Kompromisse um, auch bei einem wachsenden Sortiment.
Soziales
Unser Erfolg ist eine Teamleistung.
Handlungsfeld Team: Bei uns machen Menschen den Unterschied, deshalb investieren wir kontinuierlich in eine Teamdynamik, in der sich alle Mitarbeitenden wohlfühlen und jede:r einen wichtigen Beitrag zu unseren Zielen leisten kann.
Um die Mitarbeitendenzufriedenheit zu messen und konkrete Verbesserungsmaßnahmen ableiten zu können, führen wir ab 2026 eine jährliche Befragung zur Mitarbeitendenzufriedenheit durch.
Ziel: Deshalb haben wir uns folgendes Ziel gesetzt: Wir steigern die Mitarbeitendenzufriedenheit von sehr guten 3,9 Punkten im Ausgangsjahr 2026 auf 4,25 Punkte im Jahr 2027 und ambitionierte 4,5 Punkte im Jahr 2028.
Maßnahmen: Um dieses Ziel zu erreichen, leben wir ein wohlwollendes Miteinander im Team und fördern den Austausch durch transparente Kommunikation und regelmäßige Teambuilding-Workshops. Wir setzen auf regelmäßige Mitarbeitendengespräche, individuelle Schulungen und eine offene Feedbackkultur über alle Hierarchieebenen hinweg. So schaffen wir für jeden Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld, das zu den persönlichen Fähigkeiten und der jeweiligen Lebenssituation passt.
