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Unsere
Histore

Als Ökoland 1991 gegründet wurde, steckte die Vermarktung für Bio-Lebensmittel in den Kinderschuhen. Während sich Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre bereits Vermarktungsstrukturen für pflanzliche Bio-Produkte entwickelten, mussten tierische Bio-Erzeugnisse, vor allem Bio-Fleisch, oft zu konventionellen, nicht kostendeckenden Preisen verkauft werden. Dabei sind Tiere als natürliche Düngerlieferanten für den Bio-Ackerbau eine auf vielen Standorten ideale und wesentliche Grundlage.

Unsere Gründungsidee war es deshalb, Öko-Betrieben neue, langfristige Absatzmöglichkeiten zu fairen Preisen für ihre ökologisch erzeugten Lebensmittel, vor allem auch für Bio-Fleisch, zu schaffen. Durch den Aufbau der Marke „Ökoland“ und einer bundesweiten Vertriebsstruktur erarbeiteten wir uns nachhaltige Wege in den Markt. So konnten wir unseren Öko-Landwirt:innen die nötige Planungssicherheit und Perspektive bieten, um ihre Betriebe zu stabilisieren, weiterzuentwickeln und auch den Öko-Ackerbau und das Öko-Grünland langfristig auszuweiten. Zu dem konnten wir Betrieben der vor- und nachgelagerten Strukturen der Lebensmittelwirtschaft ebenfalls Entwicklungsmöglichkeiten im Bio-Segment eröffnen.

 

 

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Ökoland Messestand mit Produktpräsentation – Geschäftsführer Patrik Müller in der Unternehmenshistorie

Aller Anfang war schwer

1991 wurde Ökoland als Tochtergesellschaft der damals bundesweit größten Bio-Erzeugergemeinschaft aus mehr als 100 Bioland- Landwirt:innen Norddeutschlands, der Bioland GmbH Nord, gegründet. Damit die Bio-Landwirte eine Chance hatten, endlich einen angemessenen Preis für ihre Tiere zu bekommen, wurde ein Wurstkonservensortiment aufgebaut und unter der Marke „Bioland“ in den Handel gebracht. Das Interesse an den sechs Bio-Wurstprodukten war zu der Zeit, positiv formuliert, ausbaufähig und die Platzierung der Produkte im Handel erforderte ein außergewöhnliches Maß an Kreativität – und Fußarbeit.

Ein Stein kam ins Rollen

1998 wurde Ökoland aus der Bioland-Erzeugergemeinschaft ausgegliedert und „Ökoland“ als Marke für den Naturkostfachhandel aufgebaut. Zu den Wurstkonserven gesellten sich innerhalb der nächsten drei Jahre frische Bio-Bratwürstchen, eine Auswahl an Premium-Bio-Schinken und die ersten Bio-Suppen in der Dose.

 

Frühe Ökoland Produktvielfalt mit Bratwürstchen, Schinken und Dosensuppen – Entwicklung des Bio-Sortiments
Ökoland Produktentwicklung mit vegetarischen Würstchen im Glas sowie Gemüsepfannen – Erweiterung des Bio-Sortiments

Ökoland goes veggie

Nach den schwierigen Anfangszeiten mangelte es in den 2000-er Jahre nicht mehr an Nachfrage nach Convenience-Produkten in Bio-Qualität. Um unserer Überzeugung gerecht zu werden, dass grundsätzlich deutlich weniger Fleisch auf dem Speiseplan stehen sollte, startete im Jahr 2001 das Ökoland Tiefkühlsortiment - mit 3 vegetarischen Gerichten. Vegetarische Würstchen im Glas und vegetarische Bio-Suppen folgten im Jahr darauf als logische Konsequenz. Seitdem transformieren wir unser Sortiment von Anfangs 100% fleischhaltigen Lebensmitteln auf mittlerweile 47% vegan und vegetarische Lebensmittel im Sortiment.

 

Nachhaltigkeit ist

Den Unternehmensstandort und einen produktspezifischen Bereich (Superwurst) haben wir bereits seit 2008 nach „Stop Climate Change“ zertifizieren lassen und die unvermeidbaren Emissionen seitdem durchgehend kompensiert. Damals war die Superwurst das erste Lebensmittel, was nach dem Standard zertifiziert wurde.

Bei der reinen Kompensation sollte es aber nicht bleiben. Sowohl was das Unternehmen angeht als auch bei Mitarbeitenden und Partnerbetrieben – Ökostrom, PV-Anlagen, Blockheizkraftwerke, effizientere Kühlanlagen, Jobrad – viele Maßnahmen zur dauerhaften Reduzierung von Treibhausgasen werden seitdem von Ökoland unterstützt.

Seit 2022 bilanzieren wir unsere CO₂-Emissionen freiwillig und systematisch. Und weil wirtschaftlicher Erfolg für uns immer auch gesellschaftliche Verantwortung bedeutet, sind seit 2015 mehr als 550.000 € an soziale und ökologische Projekte und gemeinnützige Organisationen gespendet worden.

Nichts davon hätten wir allein erreicht. Bio-Lebensmittel von der Qualität, wie wir sie verstehen, entstehen nur in enger, langfristiger Kooperation mit unseren Partnerbetrieben entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die unsere Standards jeden Tag aufs Feld, in den Stall und in die Produktion tragen. Diese Partnerschaften sind kein Geschäftsverhältnis im klassischen Sinn, sondern eine gemeinsame Vereinbarung zur fairen Zusammenarbeit und einem wertschätzenden Umgang mit Menschen, Tieren und unserem Planeten.

Um die Leistungen der letzten Jahrzehnte und unsere Ziele transparent für unsere Kund:innen sichtbar zu machen haben wir uns im Jahr 2026 nach dem ZNU-Standard nachhaltiger Wirtschaften der Universität Witten/Herdecke zertifizieren lassen.

 

Ökoland Messestand mit Superwurst-Maskottchen und Team – Promotionaktion für Bio-Wurstprodukte
Kindergruppe besucht Bio-Bauernhof mit Schweinen auf dem Feld – Einblick in ökologische Landwirtschaft bei Ökoland
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Für eine lebens- und liebenswerte Zukunft

Trotz aller Widrigkeiten der heutigen Zeit wünschen wir uns, dass die Freude am Leben für Alle im Vordergrund bleibt. In schwierigen Situationen ist dafür bei einigen Unterstützung von außen notwendig. Seit 2009 ist Ökoland als verlässlicher Partner an der Seite von SOS-Kinderdorf und fördert Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien. Besonders im Fokus stehen dabei die SOS-Standorte in Zwickau, Salzgitter und München. Die ClinikClowns bringen Lachen in eine im Alltag von Schwere geprägte Umgebung und Medica Mondiale bringt Hilfe und Heilung zu Menschen, denen nicht so ein gutes Gesundheitssystem zur Verfügung steht, wie uns hier in Europa. Zur Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft, mit all ihren positiven „Nebenwirkungen“ z. B. auf Biodiversität, Boden-, Luft- und Wasserqualität, fördert Ökoland auch gezielt junge
Menschen in ökologischer Ausbildung, z. B. die Ökoklasse der Justusvon-Liebig Schule Hannover für Auszubildende im Beruf Landwirt*in
sowie Studierende der Universität Hohenheim.

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